25.3.2026 Nach dem Frühstück um 7.30 Uhr brachen wir um 8.15 Uhr zur Schule in Radisele auf. Da es der erste Tag ohne Workshop war, stand in erster Linie die Weiterarbeit im Schulgarten und die Besorgung weiterer Materialien für den Schulgarten auf dem Programm. Am Vormittag hatten wir dafür mit leichter Bewölkung perfektes Wetter, sodass wir sehr gut vorankamen: So wurde ein großer Teil des Weges ausgehoben und geschottert. Zur Begrenzung wurden rechts und links des Weges Holzpfähle gesetzt und Handläufe aus Ketten angebracht. Da wir mehr Bäume hatten, als wir im Schulgarten unterbringen konnten, wurden noch einige Setzlinge am Rande des Volleyballfeldes gepflanzt, um dort perspektivisch Schatten zu spenden. Nach einem vielfältigen und sehr köstlichen botswanischen Mittagessen konnten noch einmal Stoffbeutel bemalt werden. Unter anderem gestalteten wir einige Stoffbeutel als Geschenke für unsere Gastgeber*innen, um diese immer wieder an unsere gemeinsame Zeit zurückdenken zu lassen. Anschließend trafen sich einige sportbegeisterte botswanische und deutsche Schüler*innen sowie Lehrkräfte zu einem Volleyballspiel auf dem Sportplatz. Gegen 17.00 Uhr brachen wir auf, um zurück zum Secret Place Guest House zu fahren, wo wir uns im Pool abkühlten und anschließend zu Abend aßen. 26.3.2026 Heute frühstückten wir um 7:30 Uhr und machten uns anschließend auf den Weg zur Schule. Für einige Lehrer*innen war heute bereits der letzte gemeinsame Tag mit den botswanischen Schüler*innen und Lehrkräften, da sie morgen nach Gaborone fahren, um die Autos für unsere Weiterreise nach Maun abzuholen. An der Schule angekommen, arbeiteten wir weiter im Schulgarten und stellten die Wege fertig. Manche fällten außerdem Bäume, die im Weg standen. Parallel dazu wurden die neu gelieferten Tische und Bänke aufgebaut und im Garten verteilt. Wer eine kurze Pause von der Arbeit in der Sonne brauchte, konnte im Klassenraum Jutebeutel bemalen. Nach dem Mittagessen gingen wir gemeinsam zum Volleyballfeld und spielten zusammen Volleyball. Nach einem anstrengenden, aber erfolgreichen Tag mit viel Sonne und sichtbaren Fortschritten im Garten fuhren wir zurück zum Guesthouse. Dort kühlten wir uns im Pool ab und spielten noch eine Runde Wasserball. 27.3.2026 Der Tag begrüßte uns mit herrlichem Sonnenschein und Vogelgezwitscher. Nach einem gemeinsamen Frühstück brachen wir in zwei verschiedenen Gruppen auf. Die Schüler*innen fuhren gemeinsam mit Herrn Völker ein letztes Mal in die Schule und die Lehrerinnengruppe rund um Frau Müller, Frau Röttgers und Frau Helmchen machten sich auf den langen Weg nach Gaborone, um die drei Mietwagen für die anstehende Weiterreise nach Maun abzuholen. In der Schule stand Folgendes auf dem Programm: die Fertigstellung des Gartens, die Abschlussevaluation und eine Talentshow in der Aula der Schule. Im Garten wurden Aufräumarbeiten betrieben wie das Verteilen der übrigen Erde, das Auslesen der Steine sowie das Gießen aller Pflanzen. Nach getaner Arbeit erfolgte ein Abschlussworkshop mit der gesamten Austauschgruppe, um die vergangenen Tage zu reflektieren und zu evaluieren. Der Workshop begann mit der Übung Feedbackzielscheibe mit den Themenschwerpunkten Schulgarten, Klimawandel, Gruppenprozesse und Interkultureller Austausch. Danach holte die Gruppe sich eine sogenannte „warme Dusche“ ab, indem sich die Schüler*innen gegenseitig Komplimente auf ein Papier, welches an dem Rücken klebte, aufschrieben. Als Abschluss des Workshops vergrub die Gruppe eine Zeitkapsel im Garten, in der sich von allen Teilnehmer*innen Wünsche und Hoffnungen für die Zukunft der Schulpartnerschaft befanden. Als krönenden Abschluss besuchten wir die Talentshow der Schule, bei der verschiedene Schüler*innen auftraten und zeitgenössische Tänze aufführten. Als die Show vorbei war, endete auch unsere Zeit an der Schule. Eine lange Verabschiedung mit vielen Umarmungen und auch einigen Tränen machte deutlich, dass eine tiefe Verbindung unter den Teilnehmer*innen entstanden war. Voller Stolz und Wehmut fuhr die Gruppe wieder zurück zur Unterkunft, um sich für die anstehende Weiterfahrt am nächsten Tag vorzubereiten. Die Gruppe der Lehrer*innen erreichte das Guest House unterdessen erst um 20 Uhr mit den gemieteten Pickups. Nach einem gemeinsamen Abendessen packten alle ihre Taschen, um am nächsten Morgen früh nach Maun aufbrechen zu können. 28.3.3026 Am 28.3. hieß es ein weiteres Mal Abschied nehmen, und zwar dieses Mal von unserem Guest House in Palapye. Um frühzeitig in unserer Lodge in Maun anzukommen, machten wir uns bereits um 6:45 mit unseren drei Mietwagen auf den Weg dorthin, auf dem wir wie immer viele Kühe, Ziegen, Esel, Vögel und auch einige Schlangen sahen. Unsere Fahrt führte uns vorbei an unzähligen Schlaglöchern, durch verschiedene Savannenlandschaften, am Rande einer Salzpfanne entlang sowie an der größten Diamantenmine der Welt in Orapa vorbei. Unterwegs erlebten wir zudem einen typischen tropischen Regenschauer, bei dem man nicht einmal mehr die Schlaglöcher in der Straße erkennen konnte. Außerdem wurde uns auf der Fahrt nochmal besonders deutlich, wie dünn besiedelt Botswana ist, da wir in sieben Stunden nur an wenigen Siedlungen vorbeikamen. An unserem Ziel, der Thamalakane River Lodge am Rande des Okavangodeltas angekommen, wurden wir gleich darauf hingewiesen, dass wir genügend Abstand halten sollten zum an der Lodge vorbeifließenden Fluss, da es dort 3 Meter lange Krokodile sowie Flusspferde gibt, die insbesondere nachts an Land kommen. Nach einem landestypischen Malawi Shandy, dem Sichten von Flusspferden in einiger Entfernung und einer kurzen Erholungspause legten wir um 18 Uhr zu einer Sunset Boat Tour ab. Bereits nach einer kurzen Fahrt sahen wir die ersten Flusspferde und gleich darauf die ersten Zebras, Gnus, Antilopen sowie eine Giraffe. Außerdem konnten wir den spektakulären Sonnenuntergang beobachten und nach dem Anlegen ein leckeres Abendessen im Kerzenschein am Fluss genießen. 29.3.2026 Heute stand uns ein aufregender Tag bevor. Nach dem Frühstück startete unsere Bootssafari im Okavangodelta. Unsere Gruppe teilte sich in zwei kleinere Gruppen auf, und wir fuhren mit den zwei Booten an der Lodge los. Nach circa einer Stunde Fahrt gelangten wir an das sogenannte Buffalogate. Nach einer kurzen Pause fuhren wir durch das Tor und waren somit im Okavango Delta. Bereits nach kurzer Zeit sahen wir den ersten Elefanten. Die Wasserspur unseres Bootes brachte uns genau vor ihn, so dass wir viele tolle Bilder machen konnten. Alle waren beeindruckt von dem großen Dickhäuter. Auf der weiteren Fahrt entdeckten wir viele weitere Elefanten, Antilopen, Adler und sogar Zebras und einen Pavian. Von Zeit zu Zeit mussten wir mit den Booten anhalten, weil wir an einer Herde Nilpferde vorbei mussten. Ein Nilpferd sprang sogar aus dem Wasser. Nach circa 4 Stunden Fahrt stiegen wir aus und machten eine kurze Mittagspause. Mitten im Okavango Delta auf einer kleinen Insel aßen wir einen Snack und genossen die tolle Aussicht. Auf dem Rückweg entdeckten wir ein weiteres Highlight. Zwei Giraffen ließen sich die Blätter des Baumes schmecken. Unser weiterer Rückweg gestaltete sich durch weitere Begegnung mit Elefanten und Nilpferden. Um 17:00 Uhr waren wir schließlich zurück in unserer Lodge. Die enorme Hitze hatte uns sehr geschlaucht, trotzdem waren wir alle sehr glücklich, so viele Tiere so nah gesehen und erlebt zu haben. Am Abend gab es ein letztes gemeinsames Abendessen in der Lodge, und anschließend packen wir unsere Koffer und bereiteten uns auf die Heimreise vor.
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