Herderschule, Gesamtschule Busecker Tal und Anne Frank-Schule diesjährige Sieger des Vorlesewettbewerbs Französisch auf regionaler Ebene

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Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 aus insgesamt 9 Schulen des Landkreises Gießen und des Vogelsbergkreises traten dieses Jahr an der GGO zum Regionalentscheid an

Ausscheidungsort des einmal jährlich stattfindenden Vorlesewettbewerbs Französisch war dieses Jahr die Gesamtschule Gießen-Ost, denn aus dem Wettbewerb 2019 war seinerzeit die Ostschülerin Tessa Irtenkauf als Siegerin für den Gymnasialbereich hervorgegangen. Die Neuntklässlerin überreichte bei der Siegerehrung den Wanderpokal  an Sophie Richter von der Herderschule. Luana Börding von der Gesamtschule Busecker Tal freute sich über den ersten Platz beim Realschulentscheid und bekam den Pokal von Lara Scharmann, die dieses Jahr für die Theo-Koch-Schule (Grünberg) mit anderen Gymnasialschülern ins Rennen ging, überreicht. Mathis Weißert war zum besten muttersprachlichen Vorleser gekürt worden, denn dieses Jahr waren erstmals  auch Schülerinnen und Schüler mit muttersprachlichem Hintergrund bei einer gesonderten Ausscheidung mit von der Partie.

Insgesamt hatten  sich dieses Jahr 10 Schulen mit 15 Schülerinnen und Schülern für den Regionalentscheid des Schulamtbezirks Kreis Gießen – Vogelsbergkreis angemeldet. Für das Auswahlverfahren auf Gymnasialniveau waren dies Kimberly Ess (Ricarda Huch-Schule, Gießen),  Lara Scharmann (Theo-Koch-Schule, Grünberg), Sophie Richter    (Herderschule, Gießen), Jana Laubach (Clemens Brentano-Schule, Lollar), Amina Balla (Friedrich-Ebert-Schule, Wieseck), Elisabeth Pacl (Liebigschule), Hannah Mehl (Anne Frank-Schule, Linden), Lilly Gütgens (Gesamtschule Gießen-Ost, Gießen) und Erik Kukshaus (Gesamtschule Busecker Tal, Buseck). Für den Entscheid der Realschüler*innen nahmen Sophie Hassenpflug  (Ricarda Huch-Schule), Arthur Shtertzer (Anne Frank-Schule),  Meriban Meiswinkel (Gesamtschule Gießen Ost) und Luana Börding (Gesamtschule Busecker Tal) teil, als Muttersprachler traten Stanie Ngako (Brüder Grimm-Schule, Klein-Linden), Mathis Weißert (Anne Frank-Schule) und Louise Kasnitz (Gesamtschule Gießen-Ost) gegeneinander an.

Dem Regionalentscheid am 18. Februar 2020 waren zwei „Vorrunden“ in den einzelnen Schulen vorausgegangen. In einem ersten Auswahlverfahren wurden an den teilnehmenden Schulen Klassensieger ermittelt, in einer zweiten Runde die jeweiligen Schulsieger, die dann in der dritten Runde gegen die Besten ihres Jahrgangs der anderen Schulen antreten durften. Um ihr Können unter Beweis zu stellen, lasen die Französischschülerinnen und –schüler zunächst einen bekannten Text, den sie im Unterricht vorbereitet und geübt hatten und dann einen weiteren, unbekannten Text, für den es eine kleine Vorbereitungszeit gab. Ein ähnliches Verfahren wird in der Regel auch für die Ermittlung des Schulsiegers angewandt. Bewertet wird die Schülerleistung zu gleichen Teilen nach den Kategorien “Richtigkeit der Aussprache”, “Lebendigkeit des Vortrags” und “Flüssigkeit des Lesen”, Jurymitglieder sind die  Kolleginnen und Kollegen der teilnehmenden Schulen.

Auch beim Regionalentscheid wurden die Sieger nach dem beschriebenen Verfahren ermittelt. In der ersten Runde bewiesen die Kandidatinnen und Kandidaten der zehnköpfigen Lehrerjury ihr Können anhand von ihnen gewählten Texten unterschiedlicher Provenienz. In einer zweiten Runde lasen die Gymnasialschüler « Potion magique» aus den « Histoires minute » von Bernard Friot, für die Realschüler gab es « Je rêve ? », ebenfalls eine Kurzgeschichte aus dem gleichen Band. Die Muttersprachler hatten Spaß beim Vortragen von « Petit frère » aus den « Nouvelles histoires minute » des gleichnamigen Autors. Schon in der ersten Runde des Regionalentscheids hatten Kandidaten mehrerer Schulen verschiedene Texte dieses Autors zum Vorlesen ausgewählt, wie z.B. « Fusée », « Roxy », « Histoires d’histoires » oder « Comment peux-tu avaler ça ? ».

Platz 2 und 3 des Gymnasialentscheids  belegten Elisabeth Pacl (Liebigschule), gefolgt von Lilly Gütgens (Gesamtschule Gießen Ost), Zweitplatzierte der Realschüler war Meriban Meiswinkel (ebenfalls Gesamtschule Gießen-Ost), vor Sophie Hassenpflug (Ricarda Huch-Schule). Zweitbeste Muttersprachlerin war Louise Kasnitz, auch sie Schülerin der Ostschule, gefolgt von Stanie Ngako (Brüder Grimm-Schule).

Dass alle zum Wettbewerb angetretenen Schülerinnen und Schüler stolz sein dürfen auf ihre Leistungen, betonte bei der Preisverleihung Uta Grasse, die den Wettbewerb an der GGO dieses Jahr organisiert hatte, noch einmal besonders. Schließlich hatten diese sich allesamt bereits in zwei Auswahlrunden durchsetzen können. Auch deshalb gab es als Anerkennung neben einer Teilnehmerurkunde einen Band der « Histoires minute », die von Ernst Klett Sprachen gestiftet worden waren. Die Erstplatzierten hatten den Comic « Frangin » als Buchgeschenk bekommen, als zweiten Preis gab es « Depuis notre dernière rencontre ».

(Autorin: Uta Grasse)

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